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Mail vom 10.06.2011:

Lieber 1822direkt-Affiliate,

für alle Kunden, die ab dem 10.06.2011 das erste Tagesgeldkonto bei der 1822direkt (1822direkt-ZinsCash) eröffnen, gibt es ab sofort noch mehr Zinsen. Mit der Erhöhung des garantierten Zinssatzes von 2,00% p.a. auf 2,25% p.a. platziert sich die 1822direkt in der Spitzengruppe der Tagesgeldanbieter. Dieser Top-Zinssatz wird für Beträge bis zu 250.000 Euro gewährt. Darüber hinaus gibt es 1,50% p.a. bis 500.000 Euro. Beide Zinssätze werden von der 1822direkt bis zum 15.11.2011 garantiert. Damit unterstreicht die 1822direkt einmal mehr Ihren Ruf als Top-Tagesgeldanbieter, was auch von unabhängiger Seite immer wieder bestätigt wird. Im Juni 2010 wurde die 1822direkt vom Deutschen Institut für Service-Qualität und der Wirtschaftswoche im Vergleich im 11 Direktbanken auf den ersten Platz im Bereich Tagesgeldkonditionen gewählt. Als Tochter der Frankfurter Sparkasse bietet die 1822direkt außerdem die volle Sicherheit der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die Vorteile des Tagesgeldkontos 1822direkt-ZinsCash im Überblick:

  • 2,25% p.a. Zinsen für Beträge bis zu 250.000 Euro und darüber hinaus 1,50% p.a. bis 500.000 Euro, garantiert bis zum 15.11.2011
  • Beträge über 500.000 Euro werden derzeit mit 0,5% p.a. verzinst
  • Einlagensicherheit: Kunden der 1822direkt profitieren von der vollen Einlagensicherung der Sparkassen-Finanzgruppe
  • Tägliche und kostenlose Verfügbarkeit
  • Keine Mindesteinlagen oder Höchstbeträge
  • Bequeme und kostenlose Kontoführung per Online-Banking und per Telefon-Banking


Der Lockruf der Banken
Über zwei Prozent fürs Tagesgeld

Bei den Tagesgeldkonditionen vieler Banken muss man oft zwei Mal hinschauen, um zu glauben, dass die Null vor dem Komma kein Druckfehler ist. Doch es gibt Ausnahmen - allerdings nicht selten mit Haken und Ösen.

Am Tagesgeldmarkt herrscht Flaute. Tagesgeldhopping – also das Mitnehmen von Neukundenkonditionen und der anschließende Wechsel zu einer anderen Bank – war ein beliebter Zeitvertreib. Inzwischen sind die Zinsunterschiede zu den dauerhaft guten Konditionen so gering, dass der ständige Wechsel mehr Aufwand als Nutzen bringt.

Eine zwei vor dem Komma lässt die ausgebluteten Tagesgeldjäger inzwischen schon aufhorchen. Das haben auch die Banken kapiert. Doch die Werbung verspricht oft die zwei Prozent und mehr nur mit Risiken oder Nebenwirkungen.

Höchstsumme 5000 Euro

 

Die Comdirect preist ihr Tagesgeld Plus mit "bis zu zwei Prozent pro Jahr" an. Dass die Konditionen variabel sind und sich jederzeit ändern können, ist Tagesgeldkunden klar. Die zwei Prozent pro Jahr gibt es bei der Comdirect allerdings für höchstens 5000 Euro. Jeder Cent darüber bringt nur noch ein Prozent pro Jahr. Ab 50.000 Euro Anlagesumme wird es dann mit einem halben Prozent ganz bitter. Wer beispielsweise 20.000 Euro bei der Comdirect auf dem Tagesgeld-Plus-Konto für ein Jahr parkt, erzielt unter der Annahme, dass sich die Zinssätze nicht ändern, eine Durchschnittsrendite in Höhe von 1,25 Prozent. Jetzt könnte man einwenden, wer sein Geld für ein Jahr nicht braucht, kann auch zum Festgeld greifen. Doch da bietet die Comdirect gerade mal 0,75 Prozent pro Jahr.

 

Mit einer Zwei-Prozent-Sonderaktion ist die VW Bank unterwegs. "Sooo hoch!" meinen die Werbestrategen der VW Bank. Immerhin gibt es die zwei Prozent Zinsen bis zu einer Einlage von 20.000 Euro. Wer mehr zur VW Bank bringt, muss sich mit 1,35 Prozent pro Jahr zufrieden geben. Doch wir meinen: "Sooo kurz!", denn den Sonderzinssatz gibt es gerade mal bis Ende November – bis die Kontoeröffnung durch ist, also für höchstens zweieinhalb Monate. Das lohnt nicht wirklich.

 

Paket mit Girokonto

Da klingen die 2,2 Prozent der Postbank doch schon viel verlockender, denn der Zinssatz wird immerhin für ein halbes Jahr garantiert und gilt für Beträge bis 25.000 Euro. Aber auch hier schrecken die Bedingungen ab. Das Tagesgeldkonto gibt es nur im Paket mit einem Girokonto zu haben, das wiederum nur kostenlos ist, wenn monatlich mindestens 1000 Euro eingehen, ansonsten werden 5,90 Euro pro Monat fällig. Die mit angebotene Visa-Karte ist auch nur im ersten Jahr entgeltfrei und schlägt danach mit 22 Euro pro Jahr zu Buche. Der geübte Tagesgeldhopper weiß, dass er die Kosten auch auf null drücken kann. Wer im Aktionszeitraum bis 31.10. das Konto eröffnet, muss für das Girokonto bis zum Jahresende keine Gebühr bezahlen. Für die restlichen drei bis vier Monate muss halt jeden Monat 1000 Euro auf das Girokonto gebucht werden. Die kann man ja danach auch gleich aufs Tagesgeldkonto umbuchen oder ausgeben oder wieder auf ein anderes Konto überweisen.

 

Paket mit Depot

Der nächste Kandidat ist die DAB Bank. Hier gibt es das Tagesgeldkonto nur im Paket mit einem Depot. Macht in diesem Fall nichts, denn das Depot ist laut eigenen Angaben "bedingslos kostenlos". Der Tagesgeldzins in Höhe von 2,1 Prozent gilt für Guthaben bis 10.000 Euro. Ein schönes Bonbon: Die DAB Bank verpflichtet sich, den Zinssatz bis Ende Juni 2011 nicht nach unten zu korrigieren. Es stört also nur der geringe Anlagebetrag, denn wer mehr auf das Konto überweist, muss sich mit mickrigen 0,5 Prozent pro Jahr zufrieden geben.

 

Kein Höchstbetrag

Immer noch auf Neukundenfang ist auch der Platzhirsch ING DiBa. Die Bank bietet Neukunden zwei Prozent Verzinsung an und garantiert den Zinssatz für ein halbes Jahr. Das Besondere hier ist: Das Angebot ist betraglich nicht begrenzt. Auch wer 100.000 Euro und mehr als Neukunde parken möchte, erhält für den vollen Betrag zwei Prozent Zinsen. Wer von Anfang an 5000 Euro einzahlt, erhält sogar noch eine zusätzliche Gutschrift in Höhe von 25 Euro. Bestandskunden zahlt die ING DiBa ohne Betragsgrenzen 1,3 Prozent Zinsen pro Jahr.

 

Bedingungslos mit Höchstzins
Spitzenreiter in unserem Tagesgeld-Vergleich ist übrigens die GE Capital Direkt. Der Anbieter ist erst seit ein paar Monaten auf dem deutschen Markt vertreten, gehört aber – wie alle hier genannten Angebote – dem Einlagensicherungsfonds der privaten Banken in Deutschland an. Es gibt keine Mindest- oder Höchsteinlagen. Das Tagesgeldkonto wird mit 2,25 Prozent pro Jahr verzinst.


source: NTV



 

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